Neologie und Fachsprachen: Zur Wortneubildung in den Bereichen der Chemie und der Energie der deutschen Gegenwartssprache
| dc.contributor.author | YOUSFI, Mounir | |
| dc.contributor.author | HAMI, Nadjia (Directeur de thése) | |
| dc.date.accessioned | 2026-02-22T09:15:59Z | |
| dc.date.issued | 2025 | |
| dc.description.abstract | Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Neologie bzw. Wortneubildung innerhalb der Fachsprachen der Chemie und der Energie im heutigen Deutsch. Neologie und Fachsprache sind insofern eng miteinander verbunden, als die erste die neologischen Bildungen produziert, die die zweite für ihren erheblichen Benennungsbedarf benötigt. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Reihe von aus einem aufgestellten Textkorpus stammenden Neologismen formal, semantisch und lexikographisch zu analysieren. Die bekannten Wortbildungsverfahren der deutschen Gemeinsprache sind in den beiden untersuchten Fachsprachen ziemlich entwickelt, wenn jedoch nicht mit denselben Orientierungen. Aus dieser Untersuchung geht hervor, dass die Fachsprache der Chemie an Wortneubildungen aller Arten mehr oder weniger reich ist, während die Fachsprache der Energie insbesondere durch die Wortbildungsart Komposition geprägt ist, wobei die Wortart Substantiv einen zentralen Platz hat. Adjektivische und verbale Bildungen spielen darunter eine geringere Rolle, insbesondere im Bereich der Energie. Die jeweiligen Bildungen sind weitgehend morphosemantisch motiviert und lassen sich durch eine Vielfalt von Wortbildungsbedeutungen charakterisieren; vgl. belegte Bildungen Eisenkatalyse, Phasentransfer-Prozess, Windenergieanlage. Die deutsche Fachsprache der Chemie ist immer noch auf den Prozess der Entlehnung aus Fremdsprachen angewiesen; zahlreiche Wortneubildungen bzw. Neologismen werden aus griechischer oder lateinischer Basis gebildet, z.B. agostisch, Enantiomer, Koaleszenz. Die Fachsprache der Energie unterscheidet sich jedoch mit dem Prozess der Hybridisierung, z.B. klimafreundlich, Solarstrom, Wärmebilanz, Windpark. Mehrere Neologismen der beiden untersuchten Fachsprachen stammen aus modernen Sprachen, insbesondere aus dem Englischen und dem Französischen; vgl. Cracken, offshore, Reforming und delokalisieren, Detektor, Kaskadenreaktion. This doctoral thesis focuses on neological word formations used in the languages for special purposes in the fields of chemistry and energy in modern German. The objective of this study consists on formal, semantic and lexicographical analysis of a corpus based series of neologisms from both fields. This analysis shows clearly that the word formation processes, known in the common german language, are used in the terminologies of chemistry and energy, even if not with the same orientations. The language for speacial purposes of chemistry is quite rich in néologisms of all categories (compound and derived words, borrowed words) , the one of energy is caracterized by compound words, especially of nouns. Borrowed words from foreign languages has major role in both studied languages for speacial purposes, espacially from Greek and Latin, which still provide the necessary radicals for many neologims. Modern languages, as English and French, do provide many terms and technical words for both studied fields. | |
| dc.identifier.uri | http://ddeposit.univ-alger2.dz/handle/20.500.12387/9512 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.publisher | Algiers2 University Abou El Kacem Saâdallah | |
| dc.subject | Neologie | |
| dc.subject | Wortneubildung | |
| dc.subject | Terminologisierung | |
| dc.subject | Lexikalisierung | |
| dc.subject | Fachsprache | |
| dc.title | Neologie und Fachsprachen: Zur Wortneubildung in den Bereichen der Chemie und der Energie der deutschen Gegenwartssprache | |
| dc.title.alternative | Neology and languages for special purposes: New word formations in the fields of chemistry and energy in modern German | |
| dc.type | Thesis |
